Parodontalchirurgie

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Parodontalchirurgie

Leider sind häufig die Abbauvorgänge an Zahnhalteapparat und Alveolarknochen (=der die Zähne umgebende Knochen) schon so weit fortgeschritten, dass auch noch so konsequentes Wegputzen nicht mehr alleine hilft;

für solche Fälle gilt:

  • es bleiben unzugängliche Stellen im Wurzelbereich,
  • die Zahntaschen sind bereits zu tief, um nicht sofort wieder zum Reservoir für Bakterien- und Schmutzansammlungen zu werden
  • zuviel Halteapparat und Knochen ist schon verloren gegangen, die Zähne haben keinen sicheren Halt mehr, haben vielleicht schon zu wandern begonnen oder sind locker.

In diesen Fällen kommt man alleine mit Reinigungsmaßnahmen und medikamentöser Behandlung nicht mehr weiter. Hier sind schon Schäden mit großen Verlusten an wichtigen Zahnhaltegeweben entstanden.

Wir setzen chirurgische Verfahren ein, die zwei Ziele verfolgen:

  • Bedingungen zu schaffen, die dem Organismus mehr Chancen auf Ausheilen des Defektes und auf Regeneration der Gewebe verschaffen. Dabei werden, grob gesprochen, u.a. schädliche Gewebe und Beläge unter Sicht auch in bisher unzugänglichen Gebieten entfernt, andere Gewebeteile verschoben und ihre Ernährungs- und Versorgungslage verbessert, unter Umständen
  • Den Wiederaufbau verlorengegangener Gewebe wieder zu ermöglichen